Kasachstan verzichtet auf die Besteuerung von Kryptowährungen

In einem mutigen Schritt hat die kasachische Regierung angekündigt, dass sie die Kryptowährung in ihrem Hoheitsgebiet erst dann zu Steuerzwecken als Ziel festlegen wird, wenn sie in eine Fiat-Währung umgewandelt wird. Der Umzug wurde von einer lokalen Wirtschaftszeitschrift namens Kursiv gemeldet.

 

Berichten zufolge gab eine gesetzgebende Analystin der Nationalen Vereinigung für die Entwicklung der Blockchain-Industrie von Rechenzentren (NABDC) namens Madi Saken die Entwicklung bei einem lokalen Blockchain-Ereignis, dem Blockchain-Tag, am 4. Dezember bekannt.

 

Laut dem lokalen Bericht hat die kasachische Regierung einen Gesetzesentwurf zur Besteuerung von Krypto vereinbart. Der Gesetzesentwurf liegt nun dem Präsidenten zur weiteren Prüfung vor und wird, falls unterschrieben, später im Dezember 2019 den Mazhilis oder dem Unterhaus des kasachischen Parlaments zur endgültigen Genehmigung vorgelegt.

 

Die vorgeschlagene Gesetzgebung wird versuchen, die Kryptowährungen sowie das Crypto-Mining in juristischer Hinsicht zu erkennen und dann Steuerzahlen zu ermitteln. Laut Saken werden weder die Kryptowährungen noch ihre Minen-Exploits besteuert, bis sie in Fiat-Währung oder “Realwährung” umgerechnet werden.

 

Cryptocurrency Mining hingegen wird als Geschäftsaktivität betrachtet und gemäß den aktuellen Steuersätzen für die Rechenzentrumsbranche im Land besteuert.