Während Bitcoin kämpft, ist diese kleine Krypto-Währung in den letzten 12 Monaten um fast 500% gestiegen

Bitcoin hat einen uneinheitlichen Start ins neue Jahr gehabt. Der Preis ist geklettert, höchstwahrscheinlich aus potentiell kontroversen Gründen – inzwischen aber entwickelt sich zumindest eine kleine Kryptowährung immer stärker.

Der Bitcoin-Preis ist in den ersten Tagen des Jahres 2020 gestiegen, hat jedoch keine bedeutenden Gewinne erzielt und ist nicht aus seiner lang anhaltenden Misere ausgebrochen, was viele Händler und Investoren enttäuscht hat.

Jedoch ist Chainlink, eine Top 20 Kryptowährung, die unter dem Namen link gehandelt wird und eine Marktkapitalisierung von 800 Millionen Dollar aufweist, bereits im Jahr 2020 um 25% gestiegen – was den Anstieg im Vergleich zum Vorjahr auf fast 500% bringt.

Der Chainlink-preis erreichte Ende Juni 2019 seinen Höchststand und erreichte 4,55 $ und seit Anfang 2019 über 1800%.

Die massive Rallye wurde durch das Interesse an Chainlink aus China, dem volumenmäßig größten Bitcoin- und Kryptowährungsumtausch der Welt, Binance, die mit den Kettenglied-Entwicklern so genannter dezentraler Finanzprodukte arbeitet, und dem Suchgiganten Google, der die Blockkette von Chainlink zur Überbrückung von Altdatenbanken nutzt, verursacht.

“Wie bei den meisten Blockchain-Projekten, die angesichts der anfänglich geringen Liquidität noch in den Kinderschuhen stecken, wird jeder Nachfrageschub wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf den Preis haben”, sagte Simon Peters, Bitcoin- und Kryptoanalyst bei der Investmentplattform eToro.

Der Chainlink-Preis ist von seinem Allzeithoch etwas zurückgegangen, hat aber den breiteren Abwärtstrend der Kryptowährung gebrochen – fast alle so genannten Altmünzen konnten sich nach dem brutalen Krypto-Winter Ende 2018 und Anfang 2019 nicht mehr erholen.

“Mit Chainlink-Entwicklern, die mit Leuten wie Swift zusammenarbeiten, um Banken an intelligente Verträge anzuschließen, sowie mit großen Unternehmen wie Google, hat dies natürlich für Aufregung über das Potential der Plattform in der Zukunft gesorgt”, fügte Peters hinzu.

“Dies hat Investoren dazu ermutigt, das Link-Token zu kaufen und auf den zukünftigen Erfolg des Projekts zu spekulieren. Da die Linkpreise im letzten Jahr gestiegen sind, wurde dies durch das Phänomen der ‘Angst, etwas zu verpassen’ noch verstärkt.”